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Kartenterminals in der Schweiz: Welche Optionen gibt es?

Von Jo Gill|2017-11-24T14:00:45+00:0025. September 2015|

Ob Kleinstbetrieb oder Startup – die Frage nach dem optimalen Kartenterminal stellt sich schnell. Und ebenso schnell stellt sich heraus, dass es eigentlich nur zwei Möglichkeiten gibt: das traditionelle, meist gemietete Terminal von einem herkömmlichen Kartenverarbeiter oder das zeitgemässere Modell des mobilen Kartenlesers.

Traditionell: das Mietterminal mit Vertragsbindung

Bis vor kurzem hatten Schweizer Händler, die Kredit- und andere Zahlkarten akzeptieren wollten, lediglich die Möglichkeit eines der herkömmlichen Kartenterminals von Anbietern wie Aduno, ConCardis, Gryps oder Innocard auszuwählen.

Diese Terminals müssen meist gemietet werden, denn nur wenige der genannten Unternehmen bieten auch eine Kaufoption an. Allen gemein ist, dass Händler mit dem gewählten Kartenverarbeiter, dem sogenannten Acquirer, einen Akzeptanzvertrag unterzeichnen müssen – beziehungsweise zwei oder drei, da Kreditkarten von American Express und Diners Club meist einen separaten Vertrag benötigen.

Indem Händler keine andere Wahl bleibt, als bei ihrem Acquirer ein Händlerkonto zu eröffnen, wird besagte Vertragsbindung zusätzlich verstärkt.

Undurchsichtige Gebührenstruktur

Ebenfalls zu beachten ist bei diesem traditionellen Modell, dass die Gebührenstruktur oft undurchsichtig und vom erzielten Umsatz des Händlers abhängig ist.

Wer sich nicht derart binden und auf Überraschungen bei den Gebühren verzichten möchte, dem steht neuerdings eine andere Option offen. Sie eignet sich insbesondere für sehr kleine Unternehmen, Startups und Händler, die unkonventionelle Verkaufswege einschlagen.

Zeitgemäss: das mobile Terminal ohne Vertrag

Mobile Kartenleser sind kleine Terminals, die zu günstigen Preisen und vor allem ohne Vertragsbindung erworben werden können. Die Anbieter dieser Terminals, wie zum Beispiel das in der Schweiz erfolgreiche Unternehmen SumUp, das durch eine Partnerschaft mit der UBS punkten kann, funktionieren als sogenannte Aggregatoren – vergleichbar etwa mit dem bekannten Online-Zahlungsdienstleister PayPal.

Keine Verträge, keine Konti und klare Gebührenstruktur

Da Unternehmen wie SumUp auf Verträge und Händlerkonti verzichten, liegen die Vorteile auf der Hand:

Erstens fliessen Einnahmen direkt und regelmässig zum Händler via das Konto seiner Wahl, in der Regel innerhalb von drei bis sechs Werktagen.

Zweitens sind die Gebühren fix – 2.5% für Visa, MasterCard und American Express, 1.5% für EC, VPay und Maestro – und weder vom Verkaufspreis der Ware noch vom erzielten Umsatz des Unternehmens abhängig.

Drittens sind die Anschaffungskosten niedrig, und es fallen auch keine weiteren Fixkosten an – sprich keine weiteren monatlichen Gebühren oder Mindestgebühren.

Hinzu kommt eine einfache Installation und Bedienung per App auf dem Tablet Computer oder Smartphone – inklusive Analyse-Tool, Basis-Buchhaltung und Produkte-Datei. Bequem sind auch die Autorisierung und Verarbeitung der Zahlungen in Echtzeit sowie die elektronischen Kauf- und Transaktionsbelege per E-Mail oder SMS.

Die mobile Kartenlösung für alle

Für wen eignet sich also die mobile Lösung von Unternehmen wie SumUp? Ganz einfach: Für alle Händler, die Karten als Zahlungsmittel akzeptieren wollen und einen monatlichen Umsatz unter 10’000 Franken erzielen – egal ob Startup oder etabliertes Kleinunternehmen, egal ob standortgebunden oder ortsunabhängig und egal wie regelmässig oder unregelmässig die Verkaufstätigkeit erfolgt.

Ganz abgesehen von Geschäftsgrösse und Verkaufsvolumen oder davon, wie hoch oder niedrig die Preise der angebotenen Waren sind: Händler, die Karten als Zahlungsmittel akzeptiert, können ihren Umsatz oft erheblich steigern – was Kunden von Unternehmen wie SumUp gerne bezeugen.