Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen verkaufen, können nicht mehr auf ein Zahlungsterminal verzichten. Doch welches ist das beste Kartenterminal für kleine Unternehmen in der Schweiz?
Um Ihnen bei der Wahl des am besten geeigneten Geräts zu helfen, haben wir fünf Angebote genauer unter die Lupe genommen, die den Bedürfnissen von Unternehmen und Selbstständigen entsprechen.
Da die Transaktionen über den Terminalanbieter abgewickelt werden, müssen Sie keinen zusätzlichen Vertrag mit Ihrer Bank abschliessen.
Diese Geräte, die wir fast alle getestet haben, sind mobil. Sie lassen sich sowohl im Laden über WLAN als auch unterwegs über das 4G-Netz nutzen. Sie sind alle NFC-fähig für kontaktloses Bezahlen und entsprechen den Sicherheitsstandards nach PCI-PTS.
| Kartenterminal | Kosten | Bewertung |
|---|---|---|
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SumUp |
Kauf CHF 35–CHF 152 (exkl. MwSt.) Transaktionsgebühr 1.5% (Debitkarte) 2.5% (Kreditkarte) Mit «Zahlungen Plus» (CHF 29/Monat): 0.99–1.99% |
«Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für ein mobiles 4G-Kartenterminal mit Drucker» |
Worldline Saturn 1000F2 |
Kauf CHF 647 (exkl. MwSt.) oder Miete CHF 35 pro Monat (mind. 12 Monate) Transaktionsgebühr 1.29 % + CHF 0.15 Zuschlag 1.5% für ausländische Karten und internationale Firmenkarten |
«Akzeptiert zahlreiche lokale Zahlungsmittel» |
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myPOS |
Kauf CHF 49–CHF 279 (exkl. MwSt.) Funktioniert auch in Europa Transaktionsgebühr 1.50 % + CHF 0.10 (Debitkarten) bis 3 % TWINT: 1.25 % + CHF 0.05 |
«Ideal für grenzüberschreitende Zahlungen» |
Nexi A920 ![]() |
Miete CHF 45 pro Monat (exkl. MwSt.). 30 Monate Vertragslaufzeit. Transaktionsgebühr Verhandlungssache |
«Gute Geräte, aber unklare Angebote und Tarife» |
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Lightspeed Payments |
Für die Lightspeed-Restaurant-Kasse Kauf CHF 330 (exkl. MwSt.) Transaktionsgebühr Auf Anfrage |
«Gute Ergänzung zu Kassensystemen in Restaurants» |
Einige der Kartenlesegeräte sind nicht mit Kassensystemen kompatibel. Dann muss der Betrag zunächst in das Terminal eingegeben und dann ein zweites Mal in die Kassensoftware oder manuell in der Buchhaltung erfasst werden. Diese Terminals werden dennoch hier vorgestellt, da sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten und eine passende Wahl für diejenigen sein könnten, die nur wenige Zahlungen abwickeln.
Je nach gewähltem Terminal haben Sie die Wahl zwischen Kauf und Miete. Letztere Option eignet sich eher für grössere und regelmässige Transaktionsvolumen.
Wir weisen jeweils auf die Kompatibilität mit TWINT und PostFinance hin.
In den letzten Jahren hat SumUp mit seinen einfachen und günstigen Modellen dazu beigetragen, Zahlungsterminals in der Schweiz zu demokratisieren.
Derzeit bietet SumUp eine umfassende Lösung für Zahlungen an: Terminals, Kassensystem, Rechnungsversand, Zahlungslinks, Gutscheine und Online-Shop.
Wir konnten die Kartenterminals schon mehrmals testen. Sie überzeugen durch eine intuitive Bedienung und faire Tarife für Kleinunternehmen und Freiberufler. Aktuell sind drei Modelle verfügbar:
- Terminal: Android, WLAN/4G, mit Drucker (CHF 152.– exkl. MwSt.)
- Solo: WLAN/4G, mit oder ohne Drucker (CHF 89.– bis CHF 98.– exkl. MwSt.)
- Solo Lite: Bluetooth, verbunden mit einem Smartphone, ohne Drucker (CHF 35.– exkl. MwSt.)
Unsere Leserinnen und Leser profitieren bei den oben genannten Preisen von Rabatten, die über unsere Affiliate-Links erhältlich sind.
Der Kauf der Kartenterminals erfolgt direkt auf der Website von SumUp. Die Anmeldung und die Bestellung der Geräte erfolgen in wenigen Minuten.
Foto: EC, Mobile Transaction

Das Terminal verfügt über ein grosses Display (7,13 Zoll nach unseren Messungen), wiegt aber nur 380 g. Mit seinem grossen Bildschirm und Android-System eignet sich dieses Modell perfekt für die Freemium-Kassensoftware von SumUp und deren Produktkatalog.
Deshalb ist das Terminal besonders interessant für Läden und Foodtrucks, da es wenig Platz braucht und kein zusätzliches Equipment (Tablet, Smartphone, POS-Terminal oder Drucker) erforderlich ist. Es ist ein eigenständiges Kassensystem.
Das nächstkleinere Modell, das Solo, kann eine vereinfachte Version der App auf seinem Schwarz-Weiss-Bildschirm ausführen. Da es wenig Platz beansprucht (8,3 x 8,3 cm) und weniger als 150 g wiegt, empfehlen wir es Selbstständigen und Handwerkern, die oft unterwegs sind.
Foto: EC, Mobile Transaction

Belege für Kartenzahlungen werden durch Eingabe der Kontaktdaten auf dem Touchscreen an die Kundschaft gesendet – um jedoch Zeit zu sparen, empfehlen wir die Version mit Drucker, die nur CHF 98.– kostet.
Das Solo und das Terminal verbinden sich automatisch entweder mit dem 4G-Netz – wenn Sie unterwegs sind – oder mit dem lokalen WLAN.
Das Solo Lite benötigt eine Verbindung zu einem mobilen Gerät, um sich mit dem Netzwerk zu verbinden. Es war die Vorgängerversion dieses Modells, die SumUp bekannt gemacht hat, aber seit dem Verkaufsstart von Terminal und Solo ist sie aus unserer Sicht nicht mehr so interessant wie früher. Sein grösster Vorteil ist der Preis. Nachteilig ist jedoch, dass man zwei Geräte gleichzeitig bedienen muss.
Foto: EC, Mobile Transaction

Der SumUp Solo Lite: Billig, braucht aber ein Handy und eine App, um zu funktionieren.
Hinweis für die Schweiz: Die Terminals von SumUp akzeptieren zahlreiche Zahlungskarten, darunter American Express, jedoch keine älteren PostFinance-Karten ohne Co-Badging mit Visa oder Mastercard. Zudem können die Terminals keine TWINT-QR-Codes auf dem Display anzeigen.
Händler, die sich für SumUp entscheiden, fahren am besten damit, eine separate App auf einem Smartphone oder Tablet für die Akzeptanz von TWINT zu nutzen.
Akzeptierte Zahlungsmethoden
Die Preisgestaltung ist vollkommen transparent. Mit dem Standard-Tarif bezahlen Sie 1,5 % Gebühren auf Debitkarten und 2,50 % auf Schweizer oder ausländische Kreditkarten. Ab ca. CHF 5’500 pro Monat empfehlen wir Ihnen den Wechsel zum Tarif «Zahlungen Plus», der reduzierte Gebühren auf bestimmten Karten gegen eine Abonnementsgebühr von CHF 29.–/Monat bietet. Mehr Details zur Preisgestaltung finden Sie in unserem Testbericht zu SumUp.
Durch Nutzung von 4G entstehen keine zusätzlichen Kosten. Die Internetverbindung über das Mobilfunknetz ist in der Schweiz kostenlos.
| Ohne Abo CHF 0 / Monat |
Zahlungen Plus CHF 29 / Monat oder CHF 299 / Jahr |
|---|---|
| Debitkarten: 1,50 % Kreditkarten: 2,50 % |
Gängige Debit- & Kreditkarten: 0,99 % Amex, Firmen-, Premium- & Nicht-EU-Karten (ausser Schweizer Karten): 1,99 % |
Die angenommenen Zahlungen werden nach 1-3 Werktagen auf das von Ihnen gewählte Bankkonto überwiesen.
SumUp ist ein eher geschlossenes System, das neben dem Zahlungsterminal zahlreiche Zusatzdienste anbietet – darunter eine Freemium-Kassensoftware mit einem Gratis-Abo sowie einer kostenpflichtigen Option für CHF 49.–/Monat (für die Gastronomie).
Dies ist nicht die passende Lösung, wenn Sie bereits ein externes Kassensystem nutzen, da die SumUp-Zahlungsterminals nicht mit diesem kommunizieren können: wenn Sie eine solche Software verwenden, müssen Sie den Betrag also manuell eingeben. Das unseres Wissens einzige kompatible Kassensystem in der Schweiz ist das von Klara.

Worldline ist ein französisches Unternehmen, das europaweit tätig ist. In der Schweiz agiert Worldline über die Tochtergesellschaft Worldline Schweiz AG mit Sitz in Zürich. Worldline hat mehrere Geschäftsbereiche integriert, die in der Schweiz tätig waren: zuerst SIX Payment Services im Jahr 2018, danach PAYONE Switzerland AG im Jahr 2021.
Mit der Übernahme der Zahlungssparte von SIX wurde Worldline ausserdem mit 20 % Aktionärin der TWINT AG. Dies begünstigt eine gute Integration von TWINT in die Zahlungsterminals und Online-Zahlungsmodule von Worldline.
Für diese Auswahl haben wir das von Worldline angebotene Saturn 1000F2 von Castles Technology aus der Produktlinie Portable Flex ausgewählt (autonome mobile Zahlungsterminals in einem All-in-one-Angebot).
Es verfügt über einen 5,5-Zoll-Bildschirm und einen Drucker bei einem Gewicht von 495 g. Wir empfehlen es daher eher für den hauptsächlichen Einsatz auf dem Tresen, es ist jedoch kein stationäres Gerät; es verbindet sich wahlweise über 4G oder WLAN. Es lässt sich somit direkt am Tisch im Restaurant oder nah beim Kunden im Geschäft einsetzen.
Akzeptierte Zahlungsmethoden
Für TWINT-Zahlungen generiert das Zahlungsterminal einen QR-Code auf dem Bildschirm, den der Kunde mit seiner TWINT-kompatiblen Zahlungs-App scannen kann. Mit den Terminals von SumUp ist dies nicht möglich.
Um bei den Schweizer Zahlungsmitteln zu bleiben: Die Terminals von Worldline sind mit allen PostFinance-Karten kompatibel – auch mit solchen ohne Co-Badging von Visa oder Mastercard. Weitere Schweizer Zahlungsmittel, die über entsprechende Vereinbarungen mit den Herausgebern akzeptiert werden, sind Reka-Card, Lunch-Check und WIRcard.
Das Saturn 1000F2 akzeptiert Mastercard, Maestro, Visa, V PAY, Diners Club, Discover, JCB, UnionPay sowie Zahlungen via Alipay. Für American Express, WeChat Pay und PostFinance ist ein Zusatzvertrag erforderlich.
Die Transaktionsgebühren sind für Schweizer Karten angemessen, aber Vorsicht vor den Mehrkosten bei ausländischen Karten und Business-Karten (siehe Tabelle).
| Kartenart | Gebühr |
|---|---|
| Debit- und Kreditkarten (Schweiz) | 1.29% + CHF 0.15 (max CHF 3.50) |
| Ausländische Karten | 2.79% + CHF 0.15 |
| Internationale Firmenkarten | 2.79% + CHF 0.15 |
| TWINT | 1.29% + CHF 0.15 |
Das Saturn 1000F2 ist zum Kauf für CHF 699.–(inkl. MwSt.) oder zur Miete für CHF 35.– (inkl. MwSt.) pro Monat für mindestens 12 Monate erhältlich.
Händler die Worldline nutzen werden bei kleinen Warenkörben durch die Fixgebühr von CHF 0.15 benachteiligt: Bei Debitkarten ist SumUp (ohne Abo) bis zu einem Betrag von CHF 71.– pro Transaktion günstiger. Danach wird Worldline günstiger, insbesondere dank seiner Gebührenobergrenzen, die ab ca. CHF 143.– (Debit Mastercard) und CHF 260.– (Visa Debit) greifen. Bei Schweizer Kreditkarten ist Worldline bereits ab rund CHF 12.– günstiger, bei ausländischen Karten hingegen SumUp.
Berücksichtigt man zusätzlich die Kosten für das Terminal, zeigt sich, dass Worldline für Händler zu empfehlen ist, die eine grosse Anzahl an Zahlungsmitteln direkt auf dem Terminal akzeptieren möchten und einen hohen durchschnittlichen Warenkorb haben.
Diese Flex-Version des Saturn 1000F2 verfügt nicht über die TIM-Schnittstelle und kann nicht mit einem externen Kassensystem verbunden werden – im Gegensatz zur Pinpad-Version, die in diesem Angebot nicht enthalten ist.
Da es sich jedoch um ein Android-Gerät handelt, können darauf Anwendungen aus dem SmartPOS Store ausgeführt werden, darunter die Kassen-App Mini Cashier sowie Marketing- und Kundenbindungs-Apps.
Um von einer grösseren Auswahl und einer vollständigen Kassenlösung mit Tablet zu profitieren, muss ein Terminal ausserhalb dieses All-in-one-Angebots gewählt werden.

Die Terminals von myPOS funktionieren in der Schweiz und im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum – sowohl unterwegs als auch im Geschäft, dank einer 4G- oder WLAN-Verbindung.
Für kleine Unternehmen in der Schweiz haben uns folgende Terminals überzeugt:
- Das myPOS Go 2, ein sehr günstiges Modell, das nur CHF 49.– (exkl. MwSt.) kostet.
- Das myPOS Flex, ein robustes Android-Terminal mit digitalen Belegen für CHF 55.– (exkl. MwSt.).
- Das myPOS Ultra Android-Terminal mit integriertem Quittungsdrucker für CHF 279.– (exkl. MwSt.).
Das Ultra und das Flex können Android-Anwendungen ausführen, darunter auch die von Taxiphone in Genf.
Foto: EC, Mobile Transaction

Die mit den myPOS-Terminals entgegengenommenen Zahlungen werden auf ein myPOS-Geschäftskonto mit irischer IBAN eingezahlt. Die Überweisung vom Geschäftskonto auf Ihr Bankkonto in der Schweiz ist kostenpflichtig.
Eine weitere Besonderheit: Für die Registrierung müssen Sie ein Video-Interview führen, um alle Funktionen des Kontos freizuschalten.
Wie bei SumUp beschränkt sich das Angebot von myPOS nicht nur auf Zahlungen, bei denen der Kunde anwesend ist – Sie können auch Zahlungen per Telefon akzeptieren oder online über Zahlungslinks abwickeln.
myPOS akzeptiert zahlreiche Zahlungsmethoden, darunter alle wichtigen internationalen Karten, einschliesslich chinesischer und japanischer Karten. Auch die Bezahlung mit E-Wallets und TWINT ist möglich.
Mit Ausnahme von TWINT fehlen jedoch, wie bei anderen internationalen Zahlungslösungen, spezifische Zahlungsmethoden für den lokalen Markt, etwa PostFinance-Karten ohne Co-Badging.
Akzeptierte Zahlungsmethoden
Man zahlt keine Grundgebühr und muss keinen Vertrag abschliessen. Dafür fallen Gebühren für jede Kartenzahlung an, die von der Art der Karte und davon abhängen, wo sie ausgestellt wurde.
Eine der attraktivsten Funktionen von myPOS ist, dass man über die Business-Mastercard sofort Zugriff auf die empfangenen Zahlungen hat. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Handwerker oder Installateur noch am selben Tag, an dem er von einem Kunden bezahlt wird, mit der Karte Materialien einkaufen kann. Dies ist besonders für kleine Unternehmen vorteilhaft, die mit einem engen Budget auskommen müssen. Dadurch können sie ihren Geschäftsablauf reibungsloser gestalten.
| Kartenart | Gebühr |
|---|---|
| Inländische Verbraucher-Debitkarten | 1.50% + CHF 0.10 |
| Inländische Firmen-Debitkarten | 2.50% + CHF 0.10 |
| Inländische Firmen-Kreditkarten | 2.50% |
| American Express, Firmenkarten ausserhalb des EWR | 3% |
| Alle anderen Verbraucher- und Firmenkarten | 2.50% |
| TWINT | 1.25% + CHF 0.05 |
EWR = Europäischer Wirtschaftsraum.
Die zuvor erwähnte irische IBAN hat einen Nachteil: Die Kosten für die Überweisung auf Ihr Schweizer Konto betragen CHF 4.– (SEPA-Überweisung: CHF 4.60).
Die gute Nachricht ist, dass die Nutzung des Mobilfunknetzes und das Senden von Daten europaweit kostenlos sind.
Diese Lösung ist interessant für Taxis und andere grenzüberschreitend tätige Unternehmen und Selbständige, wie zum Beispiel Personen, die regelmässig in Europa auf Messen oder Ausstellungen reisen. Das Modell «Ultra» verfügt über einen Drucker und bietet, wie das «Flex», die Möglichkeit, zusätzliche Zahlungs- oder Taxibuchungs-Apps zu installieren. Einen Überblick darüber gibt es im myPOS AppMarket.
Mehr Infos zum myPOS Go 2 gibt es in unserem Testbericht.

Das italienische Unternehmen Nexi hat Nets übernommen. Das aktuelle Angebot umfasst Terminals fürs Geschäft sowie für Online-Zahlungen.
Das Modell A920 von PAX, das von Nexi zur Miete angeboten wird, verfügt über einen integrierten Drucker und ein grosses Touchscreen-Display. Dank seines Android-Betriebssystems lassen sich zahlreiche Zahlungs- und Kundenmanagement-Apps herunterladen.
Akzeptierte Zahlungsmethoden
Die Terminals von Nexi akzeptieren Debit- und Kreditkarten wie Visa, Mastercard, PostFinance, Diners Club, Discover, Reka, Lunch-Check, WIR, UnionPay (China) und JCB (Japan). Darüber hinaus sind die Kartenlesegeräte kompatibel mit Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay, TWINT, Alipay und WeChat Pay.
Das Terminal A920 ist im Rahmen der «Erweiterten Zahllösung» zur Miete für CHF 45.– monatlich erhältlich, bei einer Vertragslaufzeit von 30 Monaten.
Foto: EC, Mobile Transaction

Das A920 von Nexi hat einen eingebauten Bondrucker und kann mit 4G und WLAN genutzt werden.
Die Transaktionsgebühren werden individuell festgelegt. Als Richtwert betragen sie mit dem A920 in der Regel 1.35 % für die meisten Karten und Zahlungsmethoden. Die Abwicklung über TWINT ist mit 1.25 % etwas günstiger.
Dies gilt nur für inländische Karten. Nexi macht keine Angaben zu den Gebühren für internationale Karten; diese Tarife müssen verhandelt werden.
Ein Nachteil von Nexi ist, dass man einen Vertrag mit einer Mindestlaufzeit von 30 Monaten abschliessen muss. Neukunden erhalten allerdings 6 Monate Miete geschenkt.
Für kleinere Unternehmen ohne Kassensystem bietet Nexi zudem SmartPay an: kürzere Mietdauer von 12 oder 24 Monaten, fester Preis unter 1.55 % pro Transaktion, Auszahlung am Folgetag – allerdings ohne PostFinance.

Lightspeed ist ein kanadisches Unternehmen, das vor allem für seine Kassensoftware für die Gastronomie bekannt ist. Die Lösung «Lightspeed Restaurant» verwaltet effizient den Betrieb im Restaurant – sowohl im Servicebereich als auch in der Küche. Sie kann mit externen Anwendungen erweitert werden, wie zum Beispiel Liefer-Apps.
Für die Zahlungsabwicklung bietet Lightspeed seine hausinterne Lösung Lightspeed Payments an. Das Angebot umfasst ein Zahlungsterminal sowie die Verwaltung des Zahlungsverkehrs.
Lightspeed Payments ist denjenigen vorbehalten, die bereits die Kassensoftware Lightspeed Restaurant nutzen.
Foto: Lightspeed

Die Kassensoftware Lightspeed Restaurant lässt sich mit den Lightspeed Payments-Terminals verbinden.
Das bei Lightspeed erhältliche Lesegerät ist ein Castles S1F2, das über einen Belegdrucker verfügt und sich über WLAN mit dem Netzwerk verbindet. Eine SIM-Karte wird bei diesem Terminal nicht mitgeliefert. Das Modell ist vorab konfiguriert und einfach zu installieren.
Die Transaktionsgebühren werden nicht mehr auf der Website von Lightspeed veröffentlicht. Als Richtwert: Zum Zeitpunkt unserer letzten Erhebung betrugen sie 1.5 % für Kredit- und Debitkarten und 2.75 % für American-Express-Karten.
Akzeptierte Zahlungsmethoden
Lightspeed Payments nimmt alle gängigen Kreditkarten sowie TWINT, Google Pay, Apple Pay und Alipay an, jedoch keine PostFinance-Karten.
Welches ist das beste Zahlungsterminal für Sie?
Mit Ausnahme des Terminals von Lightspeed funktionieren alle in diesem Vergleich empfohlenen Terminals über WLAN und 4G und eignen sich damit sowohl für den Einsatz im Geschäft als auch unterwegs.
SumUp erscheint uns nach wie vor als beste Lösung für den Einstieg – dank der günstigen Anschaffungspreise für die Terminals, der fehlenden Fixkosten (bzw. tiefer Gebühren ab rund CHF 5’500 Monatsumsatz mit dem Abo «Zahlungen Plus») sowie der Freemium-Kassensoftware. Bedauerlich ist jedoch, dass TWINT auf dem Terminal nicht unterstützt wird.
Worldline akzeptiert alle in der Schweiz gängigen lokalen Zahlungsmittel. Worldline ist jedoch nicht die beste Lösung, wenn Sie viele Zahlungen mit ausländischen Karten abwickeln, da die Gebühren recht hoch sind. Wir haben das Flex-Angebot vorgestellt, dessen Preise öffentlich zugänglich sind; die Terminals dieses Angebots sind jedoch nicht mit externen Kassensystemen kompatibel. Für eine massgeschneiderte Lösung müssen Sie eine Offerte anfordern.
myPOS ist eine günstige Lösung für Verkäufe ausserhalb der Schweiz und eignet sich besonders für grenzüberschreitende Taxis, die zusätzlich spezielle Taxi-Anwendungen herunterladen können. Die Einnahmen sind über die mitgelieferte Mastercard sofort verfügbar. Der Nachteil: Das obligatorische myPOS-Konto wird von einem ausländischen Institut geführt, und Überweisungen auf Ihr Schweizer Konto sind kostenpflichtig.
Nexi eignet sich für Geschäfte, die eine Anbindung an marktübliche Kassensysteme und eine grosse Auswahl an lokalen Zahlungsmitteln benötigen – vorausgesetzt, Sie sind bereit, einen Vertrag über 30 Monate einzugehen. Für kleinere Geschäfte, die keine Kompatibilität mit externen Kassen benötigen, bietet das SmartPay-Angebot kürzere Laufzeiten.
Lightspeed Payments ist denjenigen vorbehalten, die bereits die Kassensoftware Lightspeed Restaurant nutzen. Das Terminal akzeptiert TWINT-Zahlungen, jedoch keine PostFinance-Karten und keine Lunch-Check-Karten.
Fazit: Unsere Top 5 Kartenterminals für die Schweiz
- SumUp
- Das günstigste Terminal mit Drucker und 4G
- Tiefe Gebühren mit dem Abo «Zahlungen Plus»
- Intuitive Benutzeroberfläche
- Für Einsteiger geeignet
- Worldline Saturn 1000F2
- Zahlreiche lokale Zahlungsmittel
- SmartPOS Store
- Beim Kauf keine monatliche Grundgebühr
- myPOS
- Funktioniert in ganz Europa
- Kein Abonnement, keine Verpflichtung
- Kostenloses Geschäftskonto mit Business-Mastercard
- TWINT-kompatibel
- Nexi A920
- Miete möglich
- Kassenintegration möglich
- Kompatibel mit PostFinance und TWINT
- Lightspeed Payments S1F2
- Nur in Kombination mit der Lightspeed-Restaurantkasse
- Sehr gute Kassensoftware
- TWINT-kompatibel



